Partizipatorische Demokratie Beschreibung Partizipatorische Demokratie  
 
   
Beschreibung von Partizipatorische Demokratie Infos zu Partizipatorische Demokratie und Beschreibung.
Nicht angemeldet: Anmelden | Impressum 
Navigation
· Hauptseite
· Know Forum - neu!
· Zufälliger Artikel
· Spezialseiten
· Alle Artikel
· Eingeordnet unter
Aktueller Artikel
· Seite bearbeiten
· Links auf diese Seite
· Verlinkte Seiten
· Versionen


 
 



Letzte Beiträge
Die Klimalüge CO2Guten Abend Herr Enger
"Meine Fr...
Volumenausdehnung be...Hallo da draußen, ich h
abe folgendes ...
Osterrätsel der Fran...Hallo, ich hab' mich leide
r mit meinere ...
was ist denn mit dem...Hallo, der Song heißt Cal
istan "...
Strichcode entschlüs...Hallo benni, ich stehe
gerade vor dem...
Lust auf Focus Rätse...Hallo, an alle Spezialist
en dieses Räts...
ErdölServus, Erdöl hat keine
Formel, da es...
Frage an die Student...Hallo, im Prinzip ist das
eine gute Ide...
CO2 chemische Trennu...Hallo ....... CO2 in der
Luft wird begr...
IGBT ansteuerschaltu...Guten Tag, Wer weiss lief
ert eine funk...


Partizipatorische Demokratie

Dieser Text beschreibt Partizipatorische Demokratie.


Der untere Text beinhaltet die Partizipatorische Demokratie Beschreibung. Soweit es sich um ein definierbares Objekt handelt, sollte hier eine Partizipatorische Demokratie Definition vorhanden sein. Sollte eine Definition von Partizipatorische Demokratie fehlen, kann diese von Ihnen verfaßt werden. Wir sind bestrebt die Beschreibung von Partizipatorische Demokratie möglichst ausführlich zu halten.

Jeder Text bei Know-Library, sowie ein Teil davon (Definition, Beschreibung etc.), außer Bücher Beschreibungen kann bearbeitet werden. Falls die Beschreibung auf dieser Seite nicht korrekt ist klicken Sie auf 'Beschreibung editieren' um den Text zu korrigieren bzw. neuen einzufügen. Weitere Informationen und Bücher zum Thema Partizipatorische Demokratie Beschreibung , so wie Link zum Forum finden Sie weiter unten. Eine Übersicht der Texte, die das Thema Partizipatorische Demokratie beschreiben finden Sie auf der Seite alle Artikel über Partizipatorische Demokratie. Fragen zu dem Thema Partizipatorische Demokratie können im Forum gestellt werden. Klicken Sie hier um zu dem Forum zu wechseln.

Partizipatorische Demokratie Artikel

Partizipatorische Demokratie (von Partizipation Teilhaben, Teilnehmen und Demokratie Volksherrschaft) will politische Mitwirkung möglichst vieler in möglichst vielen Bereichen maximieren. Die erzieherischen Funktionen der Demokratie, die öffentliche Willensbildung und der Aufbau einer Zivilgesellschaft sind dabei zentrale Anliegen. Dabei steht die Ausdehnung des Demokratieprinzips auf alle gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bereiche sowie der Privatsphäre in dem Mittelpunkt (siehe auch feministische Demokratietheorie ). Dabei handelt es sich um eine alternative Demokratietheorie, die so in der Praxis (noch) ca. in Ansätzen umgesetzt ist.

Inhaltsverzeichnis
Buch-Tipp: Der Weg zur Knechtschaft Pflichtlektüre für alle Freunde der Freiheit Dieses Buch von Friedrich August von Hayek ist eine Pflichtlektüre für alle Freunde der Freiheit.

Funktionsweise

Eine partizipatorische Demokratie soll gemeinsame Interessen auflegen, mobilisieren und ausgleichen, und ein Regieren durch Mitwirken und rege Diskussion umsetzen. Die Basis dabei ist Deliberation, also verständigungsorientierte Kommunikation. So wird eine authentische Partizipation möglichst vieler an möglichst vielen öffentlichen Angelegenheiten (Ochlokratie) ermöglicht.

Buch-Tipp: Die Weimarer Republik. Eine unvollendete Demokratie Differenzierter und gelungener Blick auf die Weimarer Republik Dieses Buch besticht durch die enorme Bandbreite der betrachteten Konstellationen und Interessen, die Einfluss auf die Entwicklung der Republik nahmen, und zwar von Anfang an. Auch die aus dem Kaiserreich als "Hypothek" übernommenen Vorbelastungen finden angemessen Eingang. Mit scharfem...

Abgrenzung zu anderen Demokratietheorien

allgemeine Unterschiede:

  • Mehr Reichweite des demokratischen Prinzips, also Demokratie nicht ca. als Staatsform, sondern auch als Lebensform oder Seinsform, damit eine
  • Ausdehnung des Politischen auf alle Sphären der Gesellschaft, und somit eine
  • unmittelbare Volksherrschaft.

Kritik an klassischer repräsentativer Demokratie:

  • Repräsentation wird von Theoretikern der partizipatorischen Demokratie als Machtabgabe verstanden und führt zu einer Herrschaft weniger über alle (Oligarchie). Es wird infrage gestellt, ob gewählte Parteien oder Politiker wirklich als demokratisch legitimiert gelten.
  • Partizipation wird durch Wahl gehemmt, Eigeninitiative wird verdrängt, gesellschaftliche Selbstorganisation kann sich nicht voll entfalten.

Unterschied zur direkten Demokratie:

  • Generell kann direkte Demokratie auch als eine Form der partizipatorischen Demokratie angesehen werden, da auch hier mehr Bürger in den politischen Entscheidungsprozess eingebunden werden,
  • Direkte Demokratie will "politische Fragen unmittelbar durch Volksabstimmung" entscheiden, während partizipatorische Demokratie Mitwirken nicht primär durch Abstimmung, sondern als Teilhaben und seinen Teil leisten versteht (direktdemokratisch wird abgestimmt zu dem Beispiel mehr Entwicklungshilfe zu machen, partizipatorisch würde man einen Verein gründen und selbst Entwicklungshilfe machen),
  • Partizipatorische Demokratie will Ausweitung des demokratischen Prinzips auch auf andere Bereiche wie Wirtschaft.


Buch-Tipp: Die Welle, Jubiläumsausgabe Eine Beschreibung zum Buch "Die Welle, Jubiläumsausgabe" finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Um dorthin zu gelangen klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zu diesem Buchtitel weiter geleitet.

Theorievarianten

In der Theorietradition taucht partizipatorische Demokratie auch unter folgenden Begriffen auf:

  • partizipatorische Demokratie (Pateman, Bachrach, Botwinek),
  • expansive Demokratie (Warren),
  • starke Demokratie (Benjamin R. Barber),
  • assoziative Demokratie (Hirst),
  • dialogische Demokratie (Anthony Giddens),
  • deliberative Demokratie (Fishkin, Jürgen Habermas).
Buch-Tipp: Die Welle. Bericht über einen Unterrichtsversuch, der zu weit ging. Pflichtlektüre! ich finde, dieses buch sollte in den schulen zur pflichtlektüre werden. ich habe es in einem durch gelesen.

Partizipation in Deutschland

In der deutschen Verfassung gibt es fast keine direktdemokratischen Elemente, trotzdem hat die Zivilgesellschaft durch bürgerschaftliches Engagement, beispielsweise durch Vereine und Initiativen, einen stets stärkeren Einfluss auf die Politik und die Gestaltung der Gesellschaft. Freiwilligensurvey '99, die Enquete-Kommission Zukunft des bürgerlichen Engagements des Bundestags, das Internationale Jahr der Freiwilligen (IJF) sind ca. einige Meilensteine, die zeigen wie kräftig der dritte Sektor heute ist und auch durch den Staat und die Politik wahrgenommen wird. Bürgerbeteiligung wird stets stärker praktiziert.

Buch-Tipp: Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie. Sozialismustheorie jenseits von Marx Joseph Alois Schumpeter überraschte die Leser in seinem Spätwerk mit einer gewagten These. Der Ökonom, der in seinen früheren Arbeiten den Unternehmer und den Kapitalismus über alles gelobt hatte, kam plötzlich zu einem völlig entgegengesetzten Schluss: 80 Jahre nach Karl Marx stimmte er mit diesem darin...

Bewertung

Folgende Kritikpunkte (1-6 nach Schmidt, Demokratietheorien):

  1. Primat des normativen: Die Behauptung von Bachrach (siehe Zitate) ist nicht empirisch abgesichert und bezieht sich hauptsächlich auf jüngere Bürger mit postmaterieller Wertevorstellung,
  2. Tocquevilles Problem: Umfassende Demokratisierung steigert die Gefahr des Minderheits- oder Mehrheitsdespotismus, Beispiel: NRA in den Vereinigte Staaten Amerika (?),
  3. Destabilisierung durch Übermobilisierung: Durch den Überschuss an Beteiligung und Ansprüchen kann sich die politische Ordnung destabilisieren,
  4. Eindimensionalität: Qualität und Folgeprobleme politischer Entscheidungen werden weitgehend vernachlässigt,
  5. Zu optimistisches Menschenbild: Bürger versuchen individuellen Eigennutz zu maximieren und sind ca. unter speziellen Bedingungen zu gemeinwohlorientierter Kooperation motiviert,
  6. Überschätzung der Bürgerkompetenzen: Möglicherweise sind die Bürger, die vernünftige Entscheidungen treffen sollen, nicht dazu befähigt,
  7. Aktive und passive Öffentlichkeit: Normalerweise beteiligen sich ca. aktive Bürger. Wie können auch die von sich aus passiven, aber dennoch stimmberechtigten Bürger am Entscheidungsprozess teilnehmen?
Buch-Tipp: Materialien zur Unterrichtspraxis : Morton Rhue 'Die Welle' Es gibt leider keine Beschreibung für das Buch "Materialien zur Unterrichtspraxis : Morton Rhue 'Die Welle'". Um weitere Informationen zu diesem Buch zu finden klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zum Buchhändler weiter geleitet.

Zitate

  • Drysek : If democracy is a good thing ..., then more democracy should presumably be an even better thing - Wenn Demokratie etwas Gutes ist, dann ist wohl mehr Demokratie etwas noch Besseres (in Drysek, John S. Political Inclusion snd the Dynamics of Democratization, in: APSR 87, 48-60)
  • Jürgen Habermas: Demokratie arbeitet an der Selbstbestimmung der Menschheit. (siehe Studie Student und Politik)
  • Peter Bachrach : Die Mehrheit der Individuen kann ca. durch eine aktivere Partizipation an bedeutsamen Entscheidungen des Gemeinwesens Selbstbewußtsein gewinnen und ihre Fähigkeiten besser entfalten. Das Volk hat daher in dem allgemeinen ein doppeltes politisches Interesse - Interesse an den Endresultaten und Interesse am Prozeß der Partizipation (siehe Peter Bachrach: Die Theorie demokratischer Elitenherrschaft, 1970, S. 119f)

Siehe auch: Ochlokratie, Öffentlichkeit, Kommunitarismus, Selbstbestimmung== Weblinks ==


Weiteres zu dem Artikel Partizipatorische Demokratie

Andere Leser interessierten sich auch für folgende Beschreibungen: Beteiligung, Demokratie, Gestaltung, Lebensform, Nra, Peter, Politiker, Studie, Theorie, Webseite
Schnellzugrif auf verwandte Texte:
 
NEU! Frage im Forum zum Thema:
 
Wenn die Beschreibung 'Partizipatorische Demokratie' Ihrer Meinung nach nicht korrekt ist oder in aktueller Version Fehler enthalten sind oder es fehlt die Partizipatorische Demokratie Definition, dann klicken Sie bitte auf "Beschreibung bearbeiten" und schreiben Sie die Eigene Version des Textes. Die Änderungen in der Beschreibung werden sofort aktiv und für alle sichtbar. Ein Administrator wird Ihre Version der Beschreibung und Definition von 'Partizipatorische Demokratie' nachher prüfen. Bitte achten Sie auf die Urheberrechte (Copyright). Wir sind für die besseren Beschreibung von 'Partizipatorische Demokratie' und 'Partizipatorische Demokratie' Definition sehr dankbar.

Alle Tipps zu den Bücher auf dieser Seite wurden automatisch generiert. D.h. die Bücher wurden aus einer Datenbank von dem Computer ausgesucht. Deshalb kann es vorkommen, dass vorgeschlagene Bücher nicht ganz der 'Partizipatorische Demokratie' Beschreibung entsprechen.
· Diese Seite wurde bisher 1.053 mal abgerufen.
· Letzte Counteraktualisierung erfolgte am 16.05.2008 um 11:33:54
· Diese Seite wurde zuletzt geändert um 14:53, 23. Sep 2004.
· Letzte Portalaktualisierung erfolgte um 08:00:00 GMT, 25.02.2008
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Partizipatorische Demokratie aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Inhalte. In der Wikipedia ist eine Autorenauflistung verfügbar.

Von ""

· Diese Seite wurde bisher 1.053 mal abgerufen.
· Letzte Counteraktualisierung erfolgte am 16.05.2008 um 11:33:54
· Diese Seite wurde zuletzt geändert um 14:53, 23. Sep 2004.
· Letzte Portalaktualisierung erfolgte um 08:00:00 GMT, 25.02.2008